Erfahrungen / Tipps

1. Einleitung

2. Betroffene Personen
3. Zahlen, Fakten
4. Erbkette
5. Wahrscheinlichkeit
6. Historie
7. Folgen und Ursache
8. Verlauf bei Erkrankung
9. Symtome u. Vorbeugung
10. Notfall
11. Auf Reisen
12. Infos zu Dicke Bohnen
13. Hilfe bei Fieber
14. Schnelle Hilfe b. Fieber
15 Schlusswort

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Wahrscheinlichkeit der Übertragung

Vater besitzt keinen G6PD-Mangel (also gesund) und Mutter ist G6PD-Trägerin:

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den G6PD-Mangel auf meine Kinder übertrage?

G6PD-Mangel ist ein übernommener Zustand der vererbt wird.
Eine Ansteckung von jemandem, der den G6PD-Mangel hat, ist folglich nie möglich.

Vater besitzt keinen G6PD-Mangel (also gesund) und Mutter ist G6PD-Trägerin (Konduktorin):

Das Kind wird:
  • ein Mädchen, welches keinen G6PD-Mangel erhält
  • ein Mädchen, welches Trägerin des G6PD-Mangel mit 50%iger Auswirkung ist
  • ein Junge, welcher den G6PD-Mangel mit 50%-iger Auswirkung erhält

Vater besitzt den G6PD-Mangel:

Das Kind wird:

  • ein Mädchen, welches keinen G6PD-Mangel erhält (0%)
  • ein Junge, welcher keinen G6PD-Mangel erhält (0%)
  • ein Mädchen, welches zu 100% Trägerin (ohne klinische Symptome) des G6PD-Mangels ist

Vater besitzt den G6PD-Mangel und Mutter ist G6PD-Trägerin:

Das Kind wird:

  • ein Mädchen, welches den G6PD-Mangel mit 50%iger Auswirkung erhält
  • ein Mädchen, welches Trägerin des G6PD-Mangel mit 50%iger Auswirkung ist
  • ein Junge, welcher den G6PD-Mangel mit 50%iger Auswirkung erhält

Vater besitzt keinen G6PD-Mangel (also gesund) und Mutter ist G6PD-Trägerin:

X-chromosomale Erkrankungen

Bei den X-chromosomalen Erkrankungen liegt der Genort für die entsprechende Erkrankung auf dem X-Chromosom (weibliches Geschlechtschromosom). Dadurch tritt die Erkrankung geschlechtsgebunden unterschiedlich auf. Bei den X-chromosomal rezessiven Erkrankungen kommt es bei Knaben, die neben einem Y-Chromosom nur ein X-Chromosom haben, infolge einer Veränderung der einzigen Genkopie am entsprechenden Genort auf dem X-Chromosom zur Erkrankung.

X-chromosomal-rezessiver Erbgang

Bei Frauen oder Mädchen dagegen, die immer zwei X-Chromosomen haben, kommt es bei Mutation eines X-Chromosoms nicht zur Ausprägung des Krankheitsbildes. Sie können aber Überträgerinnen der Erkrankung (Konduktorinnen) sein. Für Söhne von Konduktorinnen besteht eine Wahrscheinlichkeit von 50%, die Genveränderung zu erhalten und damit zu erkranken, während die Töchter mit der gleichen Wahrscheinlichkeit, Überträgerinnen sein können. Eine Vater-Sohn-Verebung ist nicht möglich. Ein bekanntes Beispiel für eine X-chomosomal rezessive Erkrankung ist die Bluterkrankheit (Hämophilie), an der fast nur Männer erkranken.

Bei den X-chromosomal dominanten Erkrankungen, die sehr selten sind, sind Mädchen oder Frauen betroffen. Da Knaben nur ein X-Chromosom haben, sind sie bei entsprechender Veränderung der einzigen Genkopie auf dem X-Chromosom so schwer geschädigt, das sie nicht lebend geboren werden.

Bitte beachten:

Die Angaben beruhen auf den mir bisher vorliegenden Informationen und bieten keine Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

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