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Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) und Metamizol,

Medikamente sind "nicht ohne"
nicht jedes kann helfen!

Nicht opioidhaltige Schmerzmedikamente

diese erste Gruppe von Schmerzmitteln ist jedem bekannt und in vielen Hausapotheken vorhanden. Man kennt sie als gut wirksame Medikamente bei Kopfschmerzen, bei einem grippalen Infekt oder bei Verletzungen.

Bekannte Wirkstoffe dieser Gruppe sind Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Paracetamol oder Metamizol.

In der Regel beginnt man eine Schmerzbehandlung mit einem Medikament aus dieser Gruppe. Sie wirken sehr gut auf Schmerzen, die durch Entzündungen oder Reizungen der Haut, Muskeln, Knochen oder Gelenken ausgelöst werden. Außerdem sind sie gut wirksam bei kolikartigen Schmerzen der Eingeweide. Bei Krebspatienten sind diese Medikamente sinnvoll zum Beispiel bei Knochenschmerzen durch Metastasen, die eine Entzündungsreaktion hervorrufen.

Anmerkung:

Da Metamizol in vielen wichtigen Industrieländern verboten ist oder immer strengeren Beschränkungen unterliegt, wird der Großteil der Präparate in der Dritten Welt abgesetzt. Dort verläuft die lebensgefährliche Nebenwirkung des Medikaments, die Agranulozytose, in 50 % der Fälle tödlich, fünfmal häufiger als in den westlichen Industriestaaten.

Der Wirkstoff Metamizol kann, wenn auch nur in seltenen Fällen, lebensgefährliche Blutbildschäden auslösen. Bei Metamizol kann schon eine einmalige Injektion zu schweren lebensbedrohlichen Schockformen (Blutdruckabfall, Atmungsstörung) führen.

Durch den Wirkstoff Phenazon (enthalten z.B. in Doppel Spalt N, Eu-Med, Migränin gegen Kopfschmerzen, Spalt) ist das Risiko der Blutbildschäden wohl gering, dafür kann es zu allergischen Hautausschlägen kommen. Insgesamt ist die ganze chemische Gruppe der Pyrazol-Derivate mit erheblichen Nebenwirkungen belastet.

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